Die Goldene Straße von Nürnberg nach Prag
Die Goldene Straße ist eine touristische Straße auf der Basis einer im Mittelalter tatsächlich existierenden Route zwischen den Reichsstädten Nürnberg und Prag. Kaiser Karl IV bestimmte sie zur Reichsstraße und verfügte, dass auf ihr die böhmischen Könige ihren Weg zu nehmen hatten. Aber auch als Handelsroute entwickelte sie sich, geschützt durch Truppen und Burgen, zu einer wichtigen Magistrale – vielleicht die Erklärung für die historische Bezeichnung „Goldene Straße“.
Die Strecke selbst verlief von Prag aus über Karlstein, Pilsen, Mies (Stribro) und Tachau (Tachov) und wurde bis Nürnberg so weitergeführt, dass sie nur böhmisches Gebiet berührte. Auf bayerischer Seite erwarb der Kaiser durch Heirat, Kauf, Tausch, Verpfändung und Erbschaft umfangreiches Territorium, das sogenannte Neuböhmen und die Route wurde über Bärnau, Neustadt a.d. Waldnaab, Weiden, Hirschau, Sulzbach-Rosenberg und Hersbruck nach Nürnberg genau festgelegt.
Ein Radwanderweg parallel zur Strecke sowie zahlreiche Veranstaltungen in den Orten zum Thema Goldene Straße bis hin zum grenzüberschreitenden Festspiel in Bärnau lassen die Goldene Straße wieder zum Leben erwachen.
Streckenführung:
Nürnberg – Hersbruck – Sulzbach-Rosenberg – Hirschau – Kohlberg – Weiden i.d. OPf. – Neustadt a.d. Waldnaab – Plößberg – Bärnau – Tachau – Mies – Pilsen – Karlstein - Prag
Die Goldene Straße von Nürnberg nach Prag




















