Metropolregionen in Europa
Im Jahr 2000 wurde die Lissabon Agenda als politisches Kern-Progamm der Europäischen Union verabschiedet. Zentrales Ziel ist die „Schaffung der wettbewerbsfähigsten und dynamischsten wissensbasierten Wirtschaft der Welt, die fähig ist, ein dauerhaftes Wirtschaftswachstum mit mehr und besseren Arbeitsplätzen und einem größeren sozialen Zusammenhalt zu erzielen“. Dies soll bis 2010 erreicht werden. Der Europäische Rat von Göteborg ergänzte 2001 die Nachhaltigkeit als weitere wichtige Qualität.
Auf EU-Ebene besteht Einigkeit darüber, dass Metropolregionen wichtige Wachstumspole sind und die Wettbewerbsfähigkeit Europas stärken und nachhaltig sichern können (vgl. dazu auch METREX-Stellungnahme zur Bedeutung der Metropolregionen für die Lissabon-Agenda beim XIX. METREX-Meeting in Nürnberg am 15. bis 18.Juni 2005).
Nachstehende Karte misst die regional unterschiedliche Wachstumsdynamik anhand von sogenannten „Lissabon-Indikatoren“. Die Metropolregion Nürnberg belegt hier in der Spitzengruppe eine sehr gute Position.
Seit dem Jahr 2004 arbeitet die Metropolregion Nürnberg im Netzwerk der europäischen Metropolregionen (METREX) mit.
Seit 6. Dezember 2006 ist die Metropolregion Nürnberg auch Mitglied in der Donauhanse. In diesem europäischen Netzwerk arbeiten die Anrainerstädte und -regionen an der Binnenwasserstraße Rhein-Main-Donau zusammen.
Grundlagen-Dokumente
- Zwei wichtige Dokumente wurden im Rahmen der deutschen EU-Ratspräsidentschaft verabschiedet:



















